EMO 2011 - Präzision mit Danobat Vertikal-Drehzentren (VTC-Serie) - Hall 13, stand B36
Last modified 15-09-2011
Die Möglichkeit, Drechsel-, Fräs-, Bohr- und Schleifarbeiten an einer einzigen Maschine zu verbinden, hat im VTC-Sortiment unserer Drehmaschinen ein großes Interesse geweckt. Die Nachfrage nach diesen vielseitigen und äußerst robusten Maschinen kommt aus der gesamten Handwerksindustrie, aus dem Luftfahrts, Energie- und Transportsektor, sowie aus der Minerie-, der Öl- und Gasinsdustrie.
Dies liegt teils daran, dass der modulare Aufbau einen schnellen Zusammenbau ermöglicht, sowie zu günstigen Preisen eine große Anzahl an Konfigurationen zulässt. Gleichzeitig widerspiegelt es aber auch unsere Erfahrung, die wir seit 1954 im Bereich Entwicklung und Herstellung erarbeitet haben, seit wir vertikale und horizontale Drehmaschinen herstellen.
Die Drehmaschine VTC-2500, die an der EMO 2011 ausgestellt wurde, hat einen Durchmesser von 2100 mm und kann bis zu einem Durchmesser von 2500 mm auf Werkstücken bis zu 20000 kg mit einer Geschwindigkeit von 260 Umdrehungen pro Minute bearbeiten. In dieser Ausführung wird der Tisch direkt auf Hochdrucks-Kreuzrollen gebaut, während sich unsere H-Maschinen besser für schwere Arbeiten eignen, und der Tisch radial und axial auf den hydrostatischen Rollen gebaut ist.
Der Achsenumlauf X des Stößels des VTC-2500 beträgt 2870 mm und die Z-Achse 1500 mm. Im Vergleich kann unser kleineres Modell des VTC-Sortiments Durchmesser bis zu 1600 mm auf Werkstücken bis zu 9000 kg bearbeiten, während unser größtes Modell Durchmesser bis zu 8000 mm auf Werkstücken bis zu 150000 kg zulässt.
Die Hauptstrukturteile des VTC-Sortiments, seien es nun Bänke, Säulen oder Querträger sind aus geripptem Guss, was der Maschine eine große Stabilität verleiht. Hiermit wird garantiert, dass die Maschine Druck und Vibrationen standhält, die aus dem Scherkräften bei Schwerarbeiten arbeiten entstehen. Ebenso zum Thema Steifigkeit, die mit Präzision einhergeht, gehört der Vierkantstößel mit 250 mm aus genormt gehärtetem Schmiedestahl mit Feinschliff.
Die Basiskonfiguration ist eine Zweiachsmaschine (X und Z), wobei eine optionale Achse C hohe Druckleistung bei der Führung und anspruchsvolle Fräsarbeiten und zirkuläre Arbeiten ermöglicht. (Die Wiederholbarkeit der C-Achse beim Modell VTC-2500 beträgt 1,04 Winkelsekunden mit einer Druckleistung bei der Führung von 2.57 Winkelsekunden). Die Positionierung des Werkzeughalters und der Fräsköpfe auf dem Stößel funktioniert mit einem Hirth-Zahnradsystem, das für Präzision und Wiederholbarkeit beim Werkzeugwechsel einsteht. Die automatische Werkzeugauswahl ermöglicht maximal 18 Werkzeuge. Diese Zahl kann jedoch auf 100 vergrößert werden, wobei ebenso ATCs auf beiden Seiten der Maschine angebaut werden können. Die Optionen umfassen auch Platten, ein zweiter Stößel, Motorspindeln, Messsysteme des Werkstückes und Voranpassung der Werkzeuge.
Danobat hat zahlreiche neue Werkzeugköpfe für Drechsel-, Bohr-, Fräs-, Schleif- und Schraubvorgänge entwickelt, wobei jeder ein eigenes Wälzlager hat. Dies bedeutet, dass auch wenn das Wälzlager bei einer Kollision Schaden nimmt, nicht der ganze Stößel ausgetauscht werden muss, sondern nur das Wälzlager. Der neue Kopf für die B-Achse wird unten am Stößel angebracht und mit einer Hirth-Kupplung verankert.
Der neue Kopf an der Y-Achse hat eine programmierbare Weglänge von ±200 mm und einen Arbeitsdurchmesser von 600 mm (je nach Schneidwerkzeug). Mit diesem einzigartigen Kopfdesign können Zahnradnuten und nicht zentrierte Werkstücke verarbeitet werden, sowie Löcher gebohrt werden, die nicht auf der x-Achse liegen. Ein dritter Kopf ermöglicht zudem vier Capto-Werkzeughalter aufgesetzt werden, jeweils mit 90° Abständen für die Werkzeughalterungen C5/C6/C8/C10. Danobat präsentiert erneut eine Alternative zum Standardfräskopf: der motorisierte Fräskopf auf der Z-Achse des Ram. Mit diesem neuen Design ist die motorisierte Werkzeugachse um 50 mm dezentralisiert, im Vergleich zur Zentralspindel, was die Fräsung und Bohrung von Löchern ermöglicht, die nicht auf der Zentralachse des Werkstückes liegen.
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